Akademische Berufe

Gesundheitsfachberufe Details anzeigen
Gesundheitsfachberufe

Zum Aufgabenbereich des Landesprüfungsamtes für Heilberufe gehört unter anderem die Vorbereitung, Organisation und Durchführung der staatlichen Prüfungen für Ärzte, Apotheker, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten nach den jeweiligen Berufsgesetzen.
Auch die Approbationen für Ärzte, Zahnärzte, Apotheker, Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten, die ihre Ausbildung an den Universitäten in Greifswald oder in Rostock bzw. an einem Ausbildungsinstitut in Mecklenburg-Vorpommern absolviert haben, werden vom Landesprüfungsamt für Heilberufe erteilt.

Aktuelles

  BEKANNTMACHUNG

 für Studierende der Humanmedizin der Universität Rostock zum Meldeverfahren 2017

Wichtige Termine für den Antrag auf Zulassung zum Ersten, Zweiten und Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung

 

BEKANNTMACHUNG

für die  ANMELDUNG

  • Ersten, Zweiten und Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung
  • Ersten, Zweiten und Dritten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung
  • Prüfungen nach Psychotherapeutengesetz

im Herbst 2017

weitere Informationen finden Sie unter dem folgenden Link:

Anrechnung

Durch das Landesprüfungsamt werden aus in- und ausländischen Studiengängen Studienleistungen, Studienzeiten und Prüfungen angerechnet, soweit inhaltliche Gleichwertigkeit gegeben ist.

Das Landesprüfungsamt ist zuständig für die in Mecklenburg-Vorpommern bereits in den Studiengängen Medizin, Zahnmedizin und Pharmazie eingeschriebenen Studenten, oder, soweit noch kein Studienplatz vorhanden ist, für die Antragsteller der Studiengänge Medizin und Pharmazie, die in Mecklenburg-Vorpommern geboren sind. Für Anrechnungen aus dem Studiengang Zahnmedizin für die Antragsteller, die Ihren Wohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern haben.

Informationsmaterial / Formulare

Formulare / Anträge

Antrag auf Anerkennung von anderen Studienleistungen und Anrechnung von Studienzeiten auf das Studium

Approbation

Um in Deutschland den Beruf als Arzt, Zahnarzt, Apotheker , Psychologischer Psychotherapeut oder Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut ausüben zu können, bedarf es der Approbation.

Die Approbation ist die staatliche Zulassung, den entsprechenden Beruf selbständig und eigenverantwortlich auszuüben und die jeweilige Berufsbezeichnung zu führen.

Das Landesprüfungsamt für Heilberufe ist zuständig für die Erteilung der Approbationen an die Antragsteller, die ihr Studium der Medizin, Pharmazie und Zahnmedizin bzw. ihre Ausbildung in der Psychotherapie in Mecklenburg-Vorpommern erfolgreich abgeschlossen haben.

Informationsmaterial / Formulare

Formulare / Anträge

Ärztliche Bescheinigung - Approbation
Approbationsantrag für Antragsteller mit inländischem Studienabschluss
Approbationsantrag für PPT und KJPT

Certificate of good standing (Unbedenklichkeitsbescheinigung)

Wenn Sie im Ausland in einem akademischen Heilberuf tätig werden möchten, benötigen Sie hierfür in der Regel einen Nachweis darüber, dass Sie zur uneingeschränkten Ausübung Ihres Berufes berechtigt und keine berufs- und disziplinarrechtlichen Maßnahmen gegen Sie getroffen oder eingeleitet worden sind (Unbedenklichkeitsbescheinigung).

Eine Unbedenklichkeitsbescheinigung erhalten Sie, sofern Sie in Mecklenburg-Vorpommern Ihren Beruf ausüben oder zuletzt ausgeübt haben, vom Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern, Landesprüfungsamt für Heilberufe. Hierfür ist ein Antrag erforderlich, ein entsprechendes Formular finden Sie am Ende dieser Seite.

Informationsmaterial / Formulare

Formulare / Anträge

Antrag auf Erteilung einer Unbedenklichkeitsbscheinigung

Merkblätter / Empfehlungen

Merkblatt zur Beantragung einer Unbedenklichkeitsbescheinigung

Medizin

Das Landesprüfungsamt für Heilberufe betreut die Studierenden der Medizin der Universitäten Rostock und Greifswald in allen Fragen der Zulassung zu den Ärztlichen Prüfungen und organisiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) die staatlichen Prüfungen.

Informationsmaterial / Formulare

Formulare / Anträge

Antragsformular für die Anmeldung zum Ersten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung
Antragsformular für die Anmeldung zum Zweiten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung
Antragsformular für die Anmeldung zum Dritten Abschnitt der Ärztlichen Prüfung
Antrag zur Anrechnung von Krankenpflegedienst bzw. Famulatur im Ausland
Äquivalenzbescheinigung von im Ausland absolvierten praktischen Ausbildungszeiten im Rahmen des Humanmedizinstudiums
Bescheinigung über das Praktische Jahr
Zeugnis über den Krankenpflegedienst
Zeugnis über die Tätigkeit als Famulus

Merkblätter / Empfehlungen

Merkblatt zur Ausbildung in Erster Hilfe
Merkblatt zur praktischen Ausbildung in der Krankenanstalt (PJ)
Merkblatt zur Famulatur
Merkblatt zum Krankenpflegedienst

Pharmazie

Das Landesprüfungsamt für Heilberufe betreut die Studierenden der Pharmazie der Universität Greifswald in allen Fragen der Zulassung zu den Pharmazeutischen Prüfungen und organisiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen (IMPP) die staatlichen Prüfungen.

Informationsmaterial / Formulare

Formulare / Anträge

Antragsformular für die Anmeldung zum ersten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung
Antragsformular für die Anmeldung zum zweiten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung
Antragsformular für die Anmeldung zum dritten Abschnitt der Pharmazeutischen Prüfung

Psychotherapie

Das Landesprüfungsamt für Heilberufe ist zuständig für die staatliche Prüfung für Psychologische Psychotherapeuten und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten nach dem Psychotherapeutengesetz. 

Rechtsgrundlagen für die Ausbildung, die staatliche Prüfung und die Berufsausübung sind

Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie

Zugangsvoraussetzungen

Das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) § 5 Abs. 2 Nr. 2 sieht drei Studienabschlüsse für den Ausbildungszugang vor:

  1. Psychologie (wie für den Psychologischen Psychotherapeuten)
  2. Pädagogik
  3. Sozialpädagogik

Das PsychThG schreibt neben der Ausbildungsrichtung Psychologie eine an einer Hochschule bestandene Abschlussprüfung in den Studiengängen Pädagogik oder Sozialpädagogik vor. Diese Aufzählung ist abschließend und das Gesetz lässt keinen Raum für gleichwertige oder anders geartete Ausbildungen zu.

Andere Nachweise, Abschlüsse oder Studiengänge, auch wenn sie das Fach Psychologie beinhalten, können als Zugangsvoraussetzung nicht anerkannt werden.

In Fällen, in denen Zweifel bestehen, ob die Zugangsvoraussetzungen nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 PsychThG erfüllt sind, ist eine Klärung mit der Ausbildungsstätte Ihrer Wahl bzw. dem Landesprüfungsamt für Heilberufe herbeizuführen.

Beachten Sie hierzu bitte nachstehenden Hinweis!

Für eine „Zulassung“ für die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin/ Psychologischen Psychotherapeuten durch das Landesprüfungsamt für Heilberufe gibt es keine rechtliche Grundlage. Das Landesprüfungsamt für Heilberufe kann daher darüber nicht entscheiden. Ebenso kann keine diesbezügliche Zusicherung gegeben werden.

Eine umfassende Prüfung einzelner Studiengänge oder die verbindliche Abklärung der Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung führen wir bei allgemeinen Anfragen nicht mehr durch. Eine Bearbeitung mit dem Ziel einer Abklärung der Zugangsvoraus-setzungen wird nur auf Anfrage einer von uns anerkannten Ausbildungsstätte vorgenommen, welche Kandidaten mit bereits abgeschlossenem Studium zeitnah aufnehmen möchte.
Wenden Sie sich daher bei weiteren Fragen in dieser Angelegenheit an eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte Ihrer Wahl im Land Mecklenburg-Vorpommern.

Ausländische Studiengänge müssen den für den Zugang zur PP- oder zur KJP-Ausbildung jeweils geforderten inländischen Abschlüssen gleichwertig sein.
Diese Rechtsfrage kann das Landesprüfungsamt für Heilberufe erst nach einer fachlichen Stellungnahme beantworten.
Die ausländischen Bildungsabschlüsse werden in der Regel daher der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen beim Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland zu einer detaillierten Prüfung vorgelegt. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass diese Überprüfung längere Zeit in Anspruch nehmen kann.

Informationsmaterial / Formulare

Formulare / Anträge

Antrag auf Zulassung zur Prüfung nach dem Psychotherapeutengesetz KJP

Psychologische Psychotherapie

Zugangsvoraussetzungen

Das Psychotherapeutengesetz (PsychThG) schreibt in § 5 Abs. 2 Nr. 1 zwingend als Voraussetzung vor, eine an einer inländischen Universität oder gleichstehenden Hochschule bestandene Abschlussprüfung im Studiengang Psychologie, die das Fach „Klinische Psychologie“ einschließt.

Da beim Inkrafttreten des PsychThG (1998) dieser Studiengang ein Diplomstudiengang mit 9-10 Semestern war, sind als Vergleich die heutigen Bachelor- /Masterabschlüsse darauf abzustellen.

Das bedeutet, Sie müssen einen Bachelorstudiengang im Fach Psychologie (universitär) und kumulativ einen Masterstudiengang im Fach Psychologie (universitär) vorweisen können.

Beide Studiengänge zusammen müssen folgende Kriterien erfüllen:

  • Modulabschluss in „Klinischer Psychologie“
  • Das Fach „Klinische Psychologie“ umfasst mindestens 9 LP (Leistungspunkte/Credit Points bzw. ECTS-Punkte/European Credit Transfer System).
  • Darüber hinaus sind die Basispflichtfächer „Allgemeine Psychologie“, „Biologische Psychologie“, Entwicklungspsychologie“, Persönlichkeitspsychologie/Differentielle Psychologie“, „Sozialpsychologie“ und „Allgemeine Methoden der Psychologie und Grundlagen der Diagnostik“ enthalten, die ebenfalls mindestens 9 ECTS umfassen sollen.

Andere Nachweise, Abschlüsse oder Studiengänge, auch wenn sie das Fach Psychologie beinhalten, können als Zugangsvoraussetzung nicht anerkannt werden.

In Fällen, in denen Zweifel bestehen, ob die Zugangsvoraussetzungen nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 PsychThG erfüllt sind, ist eine Klärung mit der Ausbildungsstätte Ihrer Wahl bzw. dem Landesprüfungsamt für Heilberufe herbeizuführen.

Beachten Sie hierzu bitte nachstehenden Hinweis!

Für eine „Zulassung“ für die Ausbildung zur Psychologischen Psychotherapeutin/ Psychologischen Psychotherapeuten durch das Landesprüfungsamt für Heilberufe gibt es keine rechtliche Grundlage. Das Landesprüfungsamt für Heilberufe kann daher darüber nicht entscheiden. Ebenso kann keine diesbezügliche Zusicherung gegeben werden.

Eine umfassende Prüfung einzelner Studiengänge oder die verbindliche Abklärung der Zugangsvoraussetzungen zur Ausbildung führen wir bei allgemeinen Anfragen nicht mehr durch. Eine Bearbeitung mit dem Ziel einer Abklärung der Zugangsvoraussetzungen wird nur auf Anfrage einer von uns anerkannten Ausbildungsstätte vorgenommen, welche Kandidaten mit bereits abgeschlossenem Studium zeitnah aufnehmen möchte.

Wenden Sie sich daher bei weiteren Fragen in dieser Angelegenheit an eine staatlich anerkannte Ausbildungsstätte Ihrer Wahl im Land Mecklenburg-Vorpommern.

Ausländische Studiengänge müssen den für den Zugang zur PP- oder zur KJP-Ausbildung jeweils geforderten inländischen Abschlüssen gleichwertig sein.
Diese Rechtsfrage kann das Landesprüfungsamt für Heilberufe erst nach einer fachlichen Stellungnahme beantworten.
Die ausländischen Bildungsabschlüsse werden in der Regel daher der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen beim Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland zu einer detaillierten Prüfung vorgelegt. Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass diese Überprüfung längere Zeit in Anspruch nehmen kann.

Ausbildung

Gemäß § 5 Abs. 1 Psychotherapeutengesetz (PsychThG) dauert die Ausbildung der Psychologischen Psychotherapeuten in Vollzeitform jeweils mindestens drei Jahre, in Teilzeitform jeweils mindestens fünf Jahre. Die Ausbildung umfasst insgesamt 4.200 Stunden.

Die Ausbildung besteht jeweils aus einer praktischen Tätigkeit, theoretischer Ausbildung, praktischer Ausbildung mit Krankenbehandlung unter Supervision sowie einer Selbsterfahrung. Sie schließt mit dem Bestehen der staatlichen Prüfung ab.
Die Einzelheiten dieser Ausbildung und auch der Prüfung sind in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten (PsychTh-APrV) geregelt.

Praktische Tätigkeit

Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten gibt in § 2 Abs. 2 vor, dass die Tätigkeit mindestens 1800 Stunden umfasst und sich wie folgt gliedert:

  1. Mindestens 1200 Stunden an einer psychiatrischen klinischen Einrichtung
  2. Mindestens 600 Stunden an einer anerkannten Einrichtung der psychotherapeutischen oder psychosomatischen Versorgung, in der Praxis eines Arztes mit einer ärztlichen Weiterbildung in der Psychotherapie oder eines Psychologischen Psychotherapeuten

Da ein Psychologischer Psychotherapeut auch Kinder und Jugendliche behandeln darf, wird in unserem Bundesland auch eine Tätigkeit - bis max. 1/3 der vorgesehenen Zeiten - in entsprechenden Einrichtungen zur Behandlung von Kindern und Jugendlichen akzeptiert.

Theoretische Ausbildung

Die theoretische Ausbildung nach § 3 Abs. 1 der PsychTh-APrV umfasst mindestens 600 Stunden.
Sie erstreckt sich auf die zu vermittelnden Grundkenntnisse für die psycho-therapeutische Tätigkeit und im Rahmen der vertieften Ausbildung auf Spezial-kenntnisse in einem wissenschaftlich anerkannten psychotherapeutischen Verfahren und findet in Form von Vorlesungen, Seminaren und praktischen Übungen statt.
Die Vorlesungen dürfen ein Drittel der Stundenzahl der theoretischen Ausbildung nicht überschreiten.

In den Seminaren nach § 3 Abs. 1 Satz 2 der PsychTh-APrV sind die in den Vorlesungen und praktischen Übungen vermittelten Ausbildungsinhalte mit den Ausbildungsteilnehmern vertiefend und anwendungsbezogen zu erörtern.
Dabei sind insbesondere psychologische, psychopathologische und medizinische Zusammenhänge herauszuarbeiten.
Während der Seminare hat ferner die Vorstellung der praktischen psychothera-peutischen Arbeit mit Patienten zu erfolgen.

Die praktischen Übungen nach § 3 Absatz 1 Satz 2 der PsychTh-APrV umfassen Falldarstellungen und Behandlungstechniken der praktischen psychotherapeutischen Arbeit mit Patienten. Dabei sind die rechtlich geschützten Belange des Patienten zu berücksichtigen. Praktische Übungen sind, soweit der Lehrstoff dies erfordert, in kleinen Gruppen durchzuführen.

Selbsterfahrung

Die Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für Psychologische Psychotherapeuten gibt in § 5 vor, dass die Selbsterfahrung mindestens 120 Stunden umfasst.
Der Ausbildungsteilnehmer darf keine verwandtschaftlichen Beziehungen zum Selbsterfahrungsleiter haben und zu ihm nicht in wirtschaftlicher oder dienstlicher Abhängigkeit stehen.

Prüfung

Die (staatliche) Prüfung wird vor dem Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern, Landesprüfungsamt für Heilberufe abgelegt.
Sie umfasst

  1. einen schriftlichen Teil und
  2. einen mündlichen Teil.

Unterlagen und Nachweise für die Prüfungszulassung

Folgende Unterlagen müssen im Original oder in amtlich bzw. notariell beglaubigter Kopie eingereicht werden:

  1. Antrag
  2. Geburtsurkunde oder ein Auszug aus dem Familienbuch der Eltern, bei Verheirateten die Heiratsurkunde oder ein Auszug aus dem für die Ehe geführten Familienbuch oder jede sonstige Urkunde, die eine Namensänderung zu Folge hat oder bei eingetragener Lebenspartnerschaft ein Auszug aus dem Lebenspartnerschaftsbuch
  3. Nachweis über die bestandene Abschlussprüfung im Studiengang Psychologie, die das Fach "Klinische Psychologie" einschließt (Diplom und Zeugnis) oder eine Bescheinigung über eine gleichwertige Ausbildung nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 des Gesetzes über die Berufe des Psychologischen Psychotherapeuten und des Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten (Psychotherapeutengesetz - PsychThG)
  4. Bescheinigung nach § 1 Abs. 4 PsychTh-APrV über die Teilnahme an den Ausbildungsveranstaltungen
  5. Nachweis und Vorlage von mindestens 2 Falldarstellungen nach § 4 Abs. 6 PsychTh-APrV, die von der Ausbildungsstätte als Prüfungsfall angenommen wurden.

Hinweise zur Prüfung zum Psychologischen Psychotherapeuten

1. Rücktritt (§ 13 PsychTh-APrV)

Stellt der Prüfling nicht erst am Prüfungstag fest, dass er am schriftlichen und/oder mündlichen Teil der Prüfung zum Psychologischen Psychotherapeuten nicht teilnehmen kann, so hat er unverzüglich dem Landesprüfungsamt für Heilberufe (LPH) schriftlich die Gründe hierfür mitzuteilen.
Der Prüfling kann auch dann einen Antrag auf Rücktritt vom schriftlichen und/oder mündlichen Prüfungsteil stellen, wenn er zwar an diesem/diesen Prüfungsteil/-en teilgenommen hat, aber feststellt, dass die Prüfungsbedingungen nicht gegeben waren. Auch in diesem Fall sind dem LPH die Gründe hierfür unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

2. Versäumnis § 14 PsychTh-APrV

Stellt der Prüfling am Prüfungstag fest, dass er am schriftlichen/mündlichen Prüfungsteil nicht teilnehmen kann, so hat er auch hier dem LPH unverzüglich die Gründe hierfür schriftlich mitzuteilen.
Bei nicht rechtzeitigem Erscheinen zu dem in der Ladung mitgeteilten Prüfungstermin ist eine Teilnahme an dem schriftlichen/mündlichen Prüfungsteil nicht mehr möglich.
Die Gründe für das nicht rechtzeitige Erscheinen sind dem LPH unverzüglich schriftlich mitzuteilen.

3. Betrifft Rücktritt und Versäumnis

Unverzüglich bedeutet: ohne schuldhaftes Zögern. An die Unverzüglichkeit werden sehr strenge Anforderungen gestellt.

Gründe (z. B.):
Im Falle einer Erkrankung ist unverzüglich eine amtsärztliche Bescheinigung für die Prüfungstage vorzulegen, aus der die Art der Erkrankung und die Symptome hervorgehen. Zur Erstellung der Bescheinigung ist der Amtsarzt von seiner ärztlichen Schweigepflicht zu entbinden.

Hat der Prüfling nicht unverzüglich Gründe mitgeteilt und/oder stellt seine Begründung keinen wichtigen Grund im Sinne des Prüfungsrechtes dar, so wird der Rücktritt/das Versäumnis nicht genehmigt.
Bei einem nicht genehmigten Rücktritt gilt die Prüfung/der Prüfungsteil als nicht bestanden.

Bei einem Versäumnis wird für die Prüfung/ den Prüfungsteil die Note "ungenügend" festgelegt ("Wiederholungsprüfung", sofern noch möglich).
Werden unverzüglich wichtige Gründe mitgeteilt, gilt die Prüfung/der Prüfungsteil als nicht unternommen ("Nachprüfung").

Informationsmaterial / Formulare

Formulare / Anträge

Antrag auf Zulassung zur Prüfung nach dem Psychotherapeutengesetz PP

Ausbildungseinrichtungen

Kontaktdaten der in Mecklenburg-Vorpommern staatlich anerkannten Ausbildungsinstitute

Ausbildungsstudiengang Psychologische Psychotherapie mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie am Institut für Psychologie (APPVT)
Dr. Thomas Reininger
Ambulanzleiter/Psychologischer Psychotherapeut (VT)
Wollweberstr. 1-3
17487 Greifswald
Telefon: 03834-86 3737
Telefax: 03834-86 3736
Institut für Psychotherapie, Gesundheitswissenschaften und Organisationsentwicklung GmbH (IPGO)
Geschäftsführung und Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Schneider
Prof. Dr. Harald J. Freyberger
Vagel-Grip-Weg 1
18055 Rostock
Telefon: 0381-7007077
Telefax: 0381-7007076
E-Mail:
DGVT-Ausbildungsakademie Ausbildungszentrum für Psychotherapie Rostock (APR)
Goethestr. 8
18055 Rostock
Telefon: 0381-81708333
Telefax: 0381-37574997
Institut für Psychotherapie und Psychoanalyse Mecklenburg-Vorpommern e. V. (IPPMV)
Sprechzeiten: Mittwoch 15.00 Uhr - 17.00 Uhr
Telefon: 0381-4590393
Telefax: 0381-4590393
IVT- Institut für Verhaltenstherapie GmbH
Geschäftsstelle
Logenstr. 18
15907 Lübben (Spreewald)
Telefon: 03546-181508
Telefax: 03546-226268

Zahnmedizin

Für die Organisation und Durchführung der Naturwissenschaftlichen Vorprüfung, der Zahnärztlichen Vorprüfung und der Zahnärztlichen Prüfung sind seit Januar 2009 die Universitäten Greifswald und Rostock verantwortlich.

Das Landesprüfungsamt für Heilberufe ist zuständig für nachfolgend genannte, in der Approbationsordnung für Zahnärzte (ZAppO) festgelegten Aufgaben:

  • Bestellung der Prüfungsausschussvorsitzenden und der Prüfungsausschüsse
  • Versagung der Zulassung zu den Prüfungen aus besonderen Gründen
  • Benachrichtigung der anderen Länderbehörden über endgültig nichtbestandene Prüfungen
  • Entscheidungen über den Wechsel des Prüfungsausschusses
  • Anrechnung von Studienzeiten
  • Anrechnung und Befreiung von Prüfungen
  • Entscheidung über die Fristverlängerung für das Ablegen nicht bestandener Prüfungen
  • Archivierung der Prüfungsunterlagen