Aufruf zur Abgabe der Bedarfsplanung für das FSJ-Jahr 2016/2017

25.04.2016  | FAH  | LAGuS - Förderangelegenheiten

Das Land Mecklenburg-Vorpommern gewährt mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds (ESF) für die Förderperiode 2014 - 2020 Zuwendungen zur Durchführung des Freiwilligen Sozialen Jahres (FSJ) mit dem Ziel der Förderung von sozialem Engagement und Erhöhung der individuellen Berufs- bzw. Studienwahlkompetenz von jungen Menschen bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres. Die Förderung des FSJ ist in folgenden Bereichen vorgesehen:

- Jugendhilfe
- Denkmalpflege
- Kultur
- Sport
- Demokratie
- Flüchtlingsarbeit
- Jugendbildungs- und Übernachtungsstätten.

Voraussetzung für die Förderung ist, dass der Antragsteller als Träger des Freiwilligen So-zialen Jahres in Mecklenburg-Vorpommern zugelassen ist und die Bestimmungen des Jugendfreiwilligendienstegesetzes während der Durchführung des Freiwilligen Sozialen Jahres eingehalten werden.

In der Förderperiode 2014 – 2020 wird die Zuwendung pauschal auf Basis von standardisierten Einheitskosten als Projektförderung in Form eines nicht rückzahlbaren Zuschusses als Festbetragsfinanzierung gewährt. Eine Einheit ist ein Monat, in dem ein junger Mensch am Freiwilligen Sozialen Jahr teilnimmt (Teilnehmermonat). Die Monatspauschale beträgt je Teilnehmenden 185,00 EUR. Das Land Mecklenburg-Vorpommern plant pro FSJ-Jahr 400.000,00 EUR zur Verfügung zu stellen. Für die Antragstellung wird von einer durchgehenden Besetzung von 12 Monaten pro FSJ-Teilnehmer ausgegangen. Daraus ergeben sich für das Land insgesamt 180 Teilnehmerplätze, welche linear auf alle Antragsteller aufgeteilt werden sollen.

Für die Bedarfsplanung werden Sie gebeten, bis spätestens 23.05.2016 die Anzahl der geplanten Teilnehmerplätze in den o. g. Einsatzbereichen für das kommende FSJ-Jahr per Mail (franziska.pelz@lagus.mv-regierung.de) mitzuteilen. Mitteilungen nach diesem Datum können für die Berechnung der zu vergebenden Plätze nur berücksichtigt werden, wenn freie Plätze zur Verfügung stehen.
Sie werden über das Ergebnis der Bedarfsprüfung zeitnah in Kenntnis gesetzt und gebeten, entsprechende Förderanträge zu stellen.
Die konkrete Aufteilung der Plätze auf die einzelnen Förderbereiche, sowie die Erklärung über die Einhaltung der Bestimmungen des Jugendfreiwilligendienstegesetzes, sind Bestandteil der Antragstellung.