Sozialministerin Hesse: Landesamt für Gesundheit und Soziales ist verlässlicher Dienstleister

19.07.2016  | LUU  | LAGuS - Über uns

Sozialministerin Birgit Hesse hat heute den Jahresbericht 2015 des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) vorgestellt. „Meine Fachbehörde hat im vergangenen Jahr einmal mehr bewiesen, dass sie Beachtliches leistet, wenn es darum geht, Dienstleistungen für unsere Bürgerinnen und Bürger zeitgemäß, zügig und verlässlich zu realisieren“, bilanzierte Hesse.

Die Ministerin machte anhand von Leistungsdaten und konkreten Beispielen aus den Abteilungen des LAGuS die Vielfalt und Komplexität der Aufgaben der Behörde deutlich, in der jährlich etwa 500 Millionen Euro für soziale und gesundheitliche Belange umgesetzt werden.

Einige Eckdaten für das Jahr 2015:

Nahezu ein Viertel unserer Bevölkerung erhält Leistungen aus dem LAGuS.

So gab es z.B. etwa 48.000 Feststellungen/Bescheide zum Schwerbehindertenrecht (keine Veränderung zu 2014). 

15.516 Anträge auf Elterngeld sind bewilligt worden (31 mehr als in 2014).

In Mecklenburg-Vorpommern gibt es 20 Integrationsprojekte, in denen 113 Menschen einen Job haben, die aufgrund der Schwere ihrer Behinderung sonst keine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt hätten. Alle Integrationsprojekte werden vom LAGuS gefördert.

Insgesamt wurden im LAGuS 1.867 ESF-finanzierte Fördermaßnahmen mit einem Volumen von 158 Millionen Euro bewilligt, begleitet und abgerechnet (2014: 817 Maßnahmen mit 122 Millionen Euro). Hinzu kommen 2.262 Maßnahmen mit einem Volumen von 281 Millionen Euro aus Landesmitteln (2014: 1.801 Maßnahmen mit 261 Millionen Euro).

Etwa 23.000 Trink- und Badewasserproben wurden analysiert (2014: 21.500 Proben).

Knapp 13.000 Fälle von Infektionskrankheiten wurden im LAGuS registriert (2014: knapp 11.000).

Im Bereich Arbeitsschutz gab es fast 12.000 Betriebsüberprüfungen (2014: 10.885) und 2.590 Baustellenüberprüfungen (2014: 2450).

Das LAGuS ist an sechs Standorten flächendeckend im Bundesland vertreten.

459 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen im Auftrag verschiedener Landesministerien, insbesondere jedoch des Sozialministeriums mehr als eine halbe Milliarde Euro für die Menschen in unserem Lande um.