Änderungen im Mutterschutzgesetz

20.10.2017  | ATV  | LAGuS - Arbeitsschutz und technische Sicherheit

Das überarbeitete Mutterschutzrecht beinhaltet wichtige Verbes­serungen: Mütter sind bei Geburt eines Kindes mit Behinderung besser geschützt; bei einer Fehlgeburt nach der 12. Schwangerschaftswoche greift jetzt auch der Kündigungsschutz. Diese Regelungen gelten seit Mai 2017.

Die Broschüre Leitfaden zum Mutterschutz des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend informiert ausführlich über Rechte und Pflichten und enthält im Anhang die bis Ende des Jahres geltende Fassung des Mutterschutzgesetzes sowie die Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz und die ein­schlägigen Regelungen aus dem Fünften Sozialgesetzbuch (SGB V). Sie richtet sich an alle Arbeitnehmerinnen, an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, an Personalverantwortliche in Betrieben, an Betriebsärztinnen und -ärzte und an alle, die in der Beratung von Schwange­ren tätig sind.

Weitere Änderungen, u. a. die Einbeziehung der Schülerinnen und Studentinnen in den Schutzbereich, treten zum 1. Januar 2018 in Kraft.