Sprache, Accesskey 1, Direkt zum Inhalt, Accesskey 2, Direkt zur Hauptnavigation, Accesskey 3

Landesamt für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern



Pilzberatung

Foto: Gabi Schönemann / pixelio.de
Foto: Gabi Schönemann / pixelio.de

Das Sammeln und Zubereiten von Pilzen ist seit mehr als 2000 Jahren Bestandteil der menschlichen Esskultur. Jedoch gibt es seit dieser Zeit auch Vergiftungen, die durch vermeintlich essbare Pilze verursacht werden. Heute stehen in unserem Bundesland den Pilzsammlern mehr als 40 ehrenamtliche Pilzberater zur Verfügung, die Pilzbefunde begutachten sowie Hinweise zur Bestimmung und zur Zubereitung von Pilzen geben.

Grundlage für die Durchführung von Pilzberatungen

Mecklenburg-Vorpommern ist das einzige Bundesland, das die Pilzberatung als Landesaufgabe im Rahmen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes definiert.
Die Anleitung und Koordination der ehrenamtlich tätigen Pilzberater erfolgen durch Dr. Duty, den Landespilzsachverständigen (LPS) als Beauftragten des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS).

Aufgaben der Pilzberater

Im Land sind etwa 45 ehrenamtlich arbeitende Pilzberater für die örtlichen Gesundheits- bzw. Veterinär- und Lebensmittelüberwachungsämter tätig. Pilzberater erhalten einen Befähigungsnachweis zur Pilzberatung nach einer bestandenen umfangreichen Prüfung.
Neben den Pilzberatungen führen sie Pilzexkursionen und Ausstellungen durch, halten Vorträge, betreiben Öffentlichkeitsarbeit und helfen im Bedarfsfall bei der Aufklärung von Pilzvergiftungen.

Besondere Bedeutung kommt den Beratern in den Urlaubsregionen des Landes zu, wo die Pilzberatung und Aufklärung nicht nur für die einheimische Bevölkerung, sondern auch verstärkt für Urlaubs- und Kurgäste durchgeführt wird.

Pilzvergiftungen

Hinweise bei Pilzvergiftungen

  • Beim geringsten Verdacht auf eine Pilzvergiftung ist unverzüglich ein Arzt zu informieren.
  • Beruhigen Sie den Betroffenen
  • Stellen Sie Putz- und Speisenreste sowie ggf. Erbrochenes sicher
  • Erbrechen nur dann auslösen, wenn die Pilzmahlzeit nicht mehr als 4 Stunden zurückliegt, sicherheitshalber den Arzt fragen.
  • Giftnotrufzentralen verfügen über Listen der Pilzberater, die ggf. den Pilz bestimmen können. Bei bekanntem Pilz gibt der Giftnotruf Auskunft über die einzuleitenden Gegenmaßnahmen.

Für die Erfassung von Pilzvergiftungen in Krankenhäusern wurde ein Meldebogen konzipiert, den man unter dem folgenden Link abrufen kann.

Erfassung Pilzvergiftung

Hinweise bei Verdacht auf eine Pilzvergiftung

Informationen für Pilzberater

Jahresbericht-Pilzberatung-Formular

Abschlussbericht Pilzvergiftung

Deckblatt Abstreichliste

Abstreichliste Pilzkartierung

Termine

 


Kontakt

Dr. Oliver Duty

Telefon: 0381-4955 338
Fax: 0381-4955 354
E-Mail: oliver.duty@lagus.mv-regierung.de

Hausanschrift

Landesamt für Gesundheit und Soziales
Gertrudenstraße 11
18057 Rostock

Telefon: 0381-4955 312
Fax: 0381-4955 314

Mecklenburg-Vorpommern / MV tut gut