Soziale Entschädigung in der Bundesrepublik Deutschland bedeutet: Wer einen gesundheitlichen Schaden erleidet, für dessen Folgen die Gemeinschaft in besonderer Weise einsteht, hat Anspruch auf Versorgung. Damit sollen beispielsweise besondere Opfer zumindest finanziell abgegolten werden.
Auch die Hinterbliebenen solcher Beschädigten können eine Versorgung beanspruchen, wenn sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen.
Die Soziale Entschädigung umfasst: Kriegsopfer (sie stellen derzeit noch immer den größten Empfängerkreis von Versorgungsberechtigten nach dem Bundesversorgungsgesetz), Opfer von Gewalttaten, Wehr- und Zivildienstbeschädigte, Impfgeschädigte, Personen, die nach dem 8.Mai 1945 in der sowjetischen Besatzungszone, im sowjetisch besetzten Sektor von Berlin oder in den in §1 Abs. 2 Nr. 3 des Bundesvertriebenengesetzes genannten Gebieten aus politischen Gründen inhaftiert wurden und dadurch gesundheitlich beeinträchtigt worden sind, Personen, die aufgrund von SED-Unrechtsmaßnahmen haft- und verfolgungsbedingte Gesundheitsschäden erlitten haben, die noch heute fortdauern.
Grundlage für Entschädigungen ist das Bundesvesorgungsgesetz (BVG) - Versorgung von Kriegsopfern
Gesetze, die das Bundesversorgungsgesetz anwenden:
Einen Antrag nach dem Opferentschädigungsgesetz können sie unter Services / Formulare herunterladen, die Anträge nach den anderen Gesetzen sind formlos zu stellen.
Zuständige Behörde in Mecklenburg-Vorpommern für die Bearbeitung von Anträgen nach o. a. Gesetzen ist das Landesamt für Gesundheit und Soziales M-V, Abteilung Soziales / Versorgungsamt mit den Dezernaten in Neubrandenburg, Rostock, Schwerin und Stralsund.
Zum Landesamt gehören auch die Hauptfürsorgestelle, der Versorgungsärztliche Dienst und die Orthopädische Versorgungsstelle.
Das für sie zuständige Dezernat finden sie unter Kontakt
Das Bundesversorgungsgesetz einschl. der für die Versorgung zutreffenden Auszüge aus den anderen Gesetzen finden Sie hier.