Aktuelle Informationen zum Corona-Geschehen

07.08.2020  | LAGuS  | LAGuS

Das Gesundheitsministerium Mecklenburg-Vorpommern und das Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) informieren:

Heute wurden aus den Landkreisen und kreisfreien Städten in MV insgesamt 21 COVID19-Fälle an das LAGuS gemeldet.

Diese verteilen sich wie folgt:

Corona-positiv-Meldungen für Mecklenburg Vorpommern
Kreis/ kreisfreie Stadt Veränderung
im Vergleich
zum Vortag
Kumulative Erkrankungszahl seit Erfassungsbeginn
Stand 07.08. 15:00
Hansestadt Rostock 2 125
Landkreis Rostock 2 81
Mecklenburgische Seenplatte 2 136
Schwerin 1 117
Nordwestmecklenburg 1 88
Vorpommern-Rügen 1 97
Vorpommern-Greifswald 3 157
Ludwigslust-Parchim 9 130
Summe 21 931

Die Mehrzahl der positiv getesteten Personen betrifft Reiserückkehrer beziehungsweise Teilnehmende an familiären Feiern.

Zu dem Geschehen nach einer Trauerkundgebung der türkisch-islamischen Gemeinde im Landkreis Ludwigslust-Parchim wurden heute acht weitere Fälle gemeldet. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten in diesem Zusammenhang auf insgesamt 11 Fälle.

Aufgrund zweier gemeldeter Infektionen in Schulen im Landkreis Rostock und Ludwigslust-Parchim wurden diese vorsorglich geschlossen.

Hinweis für Journalistinnen und Journalisten: Die Erfassung und Koordinierung der Fälle und Kontaktpersonen sowie die Einleitung erforderlicher Maßnahmen liegen in der Zuständigkeit der kommunalen Gesundheitsämter. Weitere detaillierte Informationen sind dort zu erfragen.

„Wir bewegen uns derzeit auf einem zu erwartenden Niveau des Anstiegs der Corona-Infektionen, weil wieder mehr Menschen aufeinandertreffen dürfen. Obwohl die Infektionen in MV im Vergleich zu den anderen Bundesländern weiterhin auf einem niedrigen Niveau liegen, zeigt die Entwicklung der epidemiologischen Situation in den vergangenen Tagen die Bedeutung der konsequenten Einhaltung der empfohlenen AHA-Regeln (Abstand/ Hygiene/ Alltagsmasken). Auch der strikten Befolgung der von den kommunalen Gesundheitsämtern verordneten Quarantäneanweisungen kommt eine besondere Bedeutung zu“, sagte der Erste Direktor des Landesamtes für Gesundheit und Soziales, Dr. Heiko Will.