Fortbildungen

Die Integrationsämter führen Schulungs- und Bildungsmaßnahmen für die betrieblichen Integrationsteams durch (§ 185 Abs. 2 SGB IX). Wesentliche Inhalte und Ziele der Veranstaltungen sind die Vermittlung grundlegender Kenntnisse für die besonderen Aufgaben der Mitglieder des Integrationsteams nach dem Schwerbehindertenrecht (Teil 3 SGB IX), der Erfahrungsaustausch sowie die Verbesserung der Zusammenarbeit im Integrationsteam und mit außerbetrieblichen Stellen. Das SGB IX sieht ausdrücklich auch die Teilnahme des Inklusionsbeauftragten des Arbeitgebers vor.

Die Schwerbehindertenvertretung, deren stellvertretende Mitglieder und der Betriebs- oder Personalrat sind für die Teilnahme ohne Minderung des Arbeitsentgelts von der Arbeit freizustellen (§ 179 Abs. 4 SGB IX i. V. m. § 37 Abs. 6 BetrVG). Die den Teilnehmern entstehenden Kosten hat der Arbeitgeber zu tragen.

Aufklärungsmaßnahmen des Integrationsamtes, deren Gegenstand die Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Arbeitsleben ist, können aus Mitteln der Ausgleichsabgabe gefördert werden. Darunter fallen z. B. Informationsschriften, Ausstellungen und Arbeitstagungen des Integrationsamtes, die dieses Thema behandeln.

Nachfolgend sehen Sie alle aktuell verfügbaren Kurse des Integrationsamts. Details und das Anmeldeformular zu jedem Kurs finden Sie in der jeweiligen Übersicht unter dem Punkt "Details und Buchungsformular für den Kurs". Ganz am Ende dieser Seite sind außerdem unsere Tagungsorte mit Adresse und Anfahrtsbeschreibung aufgelistet.

Grundkurse

Sich fit machen für die Praxis
01.03.2023 - 03.03.2023, Hotel "Ostseeland" Warnemünde-Diedrichshagen

Die Tätigkeit als Vertrauensperson schwerbehinderter Beschäftigter erfordert neben hohem persönlichen Engagement umfangreiche Kenntnisse zu den Hilfen, die das Schwerbehindertenrecht bietet.

Die Seminarteilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, im Betrieb oder in der Dienststelle auftretende Probleme, die im Zusammenhang mit der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Berufsleben stehen, frühzeitig zu erkennen und nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern des Integrationsteams und / oder behördlichen Stellen zu lösen.

Themenschwerpunkte des Seminars:

  • Wie organisiert man die Arbeit als Vertrauensperson schwerbehinderter Menschen im Betrieb?
  • Zu welchen Inhalten berate ich den schwerbehinderten Menschen?
  • Zu welchen Inhalten berate ich den Arbeitgeber?
  • Wie wirke ich im Rahmen von Personalentscheidungen mit?
  • Wie verhalte ich mich in Konfliktsituationen?

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Sich fit machen für die Praxis

Sich fit machen für die Praxis
10.05.2023 - 12.05.2023, Seehotel Ecktannen Waren

Die Tätigkeit als Vertrauensperson schwerbehinderter Beschäftigter erfordert neben hohem persönlichen Engagement umfangreiche Kenntnisse zu den Hilfen, die das Schwerbehindertenrecht bietet.

Die Seminarteilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, im Betrieb oder in der Dienststelle auftretende Probleme, die im Zusammenhang mit der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Berufsleben stehen, frühzeitig zu erkennen und nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern des Integrationsteams und / oder behördlichen Stellen zu lösen.

Themenschwerpunkte des Seminars:

  • Wie organisiert man die Arbeit als Vertrauensperson schwerbehinderter Menschen im Betrieb?
  • Zu welchen Inhalten berate ich den schwerbehinderten Menschen?
  • Zu welchen Inhalten berate ich den Arbeitgeber?
  • Wie wirke ich im Rahmen von Personalentscheidungen mit?
  • Wie verhalte ich mich in Konfliktsituationen?

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Sich fit machen für die Praxis

Sich fit machen für die Praxis
27.09.2023 - 29.09.2023, Seehotel Ecktannen Waren

Die Tätigkeit als Vertrauensperson schwerbehinderter Beschäftigter erfordert neben hohem persönlichen Engagement umfangreiche Kenntnisse zu den Hilfen, die das Schwerbehindertenrecht bietet.

Die Seminarteilnehmenden sollen in die Lage versetzt werden, im Betrieb oder in der Dienststelle auftretende Probleme, die im Zusammenhang mit der Teilhabe schwerbehinderter Menschen am Berufsleben stehen, frühzeitig zu erkennen und nach Möglichkeit in Zusammenarbeit mit anderen Mitgliedern des Integrationsteams und / oder behördlichen Stellen zu lösen.

Themenschwerpunkte des Seminars:

  • Wie organisiert man die Arbeit als Vertrauensperson schwerbehinderter Menschen im Betrieb?
  • Zu welchen Inhalten berate ich den schwerbehinderten Menschen?
  • Zu welchen Inhalten berate ich den Arbeitgeber?
  • Wie wirke ich im Rahmen von Personalentscheidungen mit?
  • Wie verhalte ich mich in Konfliktsituationen?

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Sich fit machen für die Praxis

Aufbaukurse

Mitwirkung der Schwerbehindertenvertretung bei Personalentscheidungen
14.06.2023 - 16.06.2023, Hotel "Ostseeland" Warnemünde-Diedrichshagen

Der Aufbaukurs steht unter dem Motto: »Mitwirkung der Schwerbehindertenvertretung bei Personalentscheidungen« und vertieft damit insbesondere das Tätigkeitsfeld 4 des Grundkurses. Schwerpunktmäßig werden drei Formen von Personalentscheidungen detailliert behandelt:

  • die Einstellung eines schwerbehinderten Menschen,
  • die Veränderung von Arbeitsverhältnissen,
  • die Beendigung von Arbeitsverhältnissen.

In diesem Zusammenhang werden Kündigungsarten und Kündigungsgründe aufgezeigt und analysiert sowie Möglichkeiten der Abwendung einer Kündigungsabsicht des Arbeitgebers unter aktiver Mitwirkung der Schwerbehindertenvertretung diskutiert.

Die Kursteilnehmenden erhalten Einsicht in die Entscheidungspraxis des Integrationsamtes. Das Verfassen einer Stellungnahme bei vorliegender Kündigungsabsicht des Arbeitgebers wird an einem konkreten Beispiel exemplarisch geübt.

Im Vorfeld dieser Stellungnahme wird gemeinsam eine Checkliste zur Klärung des Sachverhaltes erarbeitet.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Mitwirkung der Schwerbehindertenvertretung bei Personalentscheidungen

Gesprächs- und Verhandlungsführung – Modul 1
11.10.2023 - 13.10.2023, Hotel "Ostseeland" Warnemünde-Diedrichshagen

An die Vertrauensperson wird im Rahmen ihres Ehrenamtes eine Vielzahl von Anforderungen gestellt, wie Fachwissen, Einfühlungsvermögen, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit, Kommunikation mit Kooperationspartnern, psychische Stabilität, um nur einige zu nennen. Von zentraler Bedeutung ist die Fähigkeit zu kommunizieren, einen guten Gesprächskontakt aufzubauen, zuhören zu können, ressourcenorientiert zu beraten, fachlich zu informieren, Gespräche zu strukturieren, mit dem Arbeitgeber zu verhandeln usw. Der Kurs besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen.

Den Teilnehmenden werden im ersten Modul die wichtigsten theoretischen und praktischen Grundlagen der Gesprächs- und Verhandlungsführung vermittelt, wie das Kennenlernen der wichtigsten Kommunikationsmodelle, Aspekte einer guten Kommunikation, Bausteine der Gesprächsführung, Hürden in der zwischenmenschlichen Kommunikation, Gesprächsvor- und -nachbereitung, Verhandlungsführung und Argumentationstechniken. Praktische Übungen sollen dabei helfen, die eigene kommunikative Kompetenz zu optimieren.

Im zweiten Modul werden die wichtigsten theoretischen und praktischen Grundlagen für eine professionelle Beratungskompetenz vermittelt, wie Aufbau eines vertrauensvollen Gesprächsklimas, Strukturierung von Beratungsgesprächen, Fragetechniken, Bewältigung schwieriger Gesprächssituationen, Balance von Nähe und Distanz, Grenzen setzen, ohne zu verletzen.

Die Teilnehmenden haben die Chance, unterschiedliche Gesprächssituationen im Rollenspiel auszuprobieren. Des Weiteren wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im zweiten Modul in einem Exkurs zum Thema „Das BEM-Erstgespräch – Vertrauen nachhaltig aufbauen“ Wissen vermittelt.

Die Module bauen aufeinander auf, können aber – durch die unterschiedliche Schwerpunktsetzung – auch einzeln gebucht werden.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Gesprächs- und Verhandlungsführung – Modul 1

Mitwirkung der Schwerbehindertenvertretung bei Personalentscheidungen
25.10.2023 - 27.10.2023, Hotel "Sportforum" Rostock

Der Aufbaukurs steht unter dem Motto: »Mitwirkung der Schwerbehindertenvertretung bei Personalentscheidungen« und vertieft damit insbesondere das Tätigkeitsfeld 4 des Grundkurses. Schwerpunktmäßig werden drei Formen von Personalentscheidungen detailliert behandelt:

  • die Einstellung eines schwerbehinderten Menschen,
  • die Veränderung von Arbeitsverhältnissen,
  • die Beendigung von Arbeitsverhältnissen.

In diesem Zusammenhang werden Kündigungsarten und Kündigungsgründe aufgezeigt und analysiert sowie Möglichkeiten der Abwendung einer Kündigungsabsicht des Arbeitgebers unter aktiver Mitwirkung der Schwerbehindertenvertretung diskutiert.

Die Kursteilnehmenden erhalten Einsicht in die Entscheidungspraxis des Integrationsamtes. Das Verfassen einer Stellungnahme bei vorliegender Kündigungsabsicht des Arbeitgebers wird an einem konkreten Beispiel exemplarisch geübt.

Im Vorfeld dieser Stellungnahme wird gemeinsam eine Checkliste zur Klärung des Sachverhaltes erarbeitet.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Mitwirkung der Schwerbehindertenvertretung bei Personalentscheidungen

Gesprächs- und Verhandlungsführung – Modul 2
06.12.2023 - 08.12.2023, Hotel "Ostseeland" Warnemünde-Diedrichshagen

An die Vertrauensperson wird im Rahmen ihres Ehrenamtes eine Vielzahl von Anforderungen gestellt, wie Fachwissen, Einfühlungsvermögen, Urteils- und Entscheidungsfähigkeit, Kommunikation mit Kooperationspartnern, psychische Stabilität, um nur einige zu nennen. Von zentraler Bedeutung ist die Fähigkeit zu kommunizieren, einen guten Gesprächskontakt aufzubauen, zuhören zu können, ressourcenorientiert zu beraten, fachlich zu informieren, Gespräche zu strukturieren, mit dem Arbeitgeber zu verhandeln usw. Der Kurs besteht aus zwei aufeinander aufbauenden Modulen.

Den Teilnehmenden werden im ersten Modul die wichtigsten theoretischen und praktischen Grundlagen der Gesprächs- und Verhandlungsführung vermittelt, wie das Kennenlernen der wichtigsten Kommunikationsmodelle, Aspekte einer guten Kommunikation, Bausteine der Gesprächsführung, Hürden in der zwischenmenschlichen Kommunikation, Gesprächsvor- und -nachbereitung, Verhandlungsführung und Argumentationstechniken. Praktische Übungen sollen dabei helfen, die eigene kommunikative Kompetenz zu optimieren.

Im zweiten Modul werden die wichtigsten theoretischen und praktischen Grundlagen für eine professionelle Beratungskompetenz vermittelt, wie Aufbau eines vertrauensvollen Gesprächsklimas, Strukturierung von Beratungsgesprächen, Fragetechniken, Bewältigung schwieriger Gesprächssituationen, Balance von Nähe und Distanz, Grenzen setzen, ohne zu verletzen.

Die Teilnehmenden haben die Chance, unterschiedliche Gesprächssituationen im Rollenspiel auszuprobieren. Des Weiteren wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern im zweiten Modul in einem Exkurs zum Thema „Das BEM-Erstgespräch – Vertrauen nachhaltig aufbauen“ Wissen vermittelt.

Die Module bauen aufeinander auf, können aber – durch die unterschiedliche Schwerpunktsetzung – auch einzeln gebucht werden.

Details und Buchungsformular für den Kurs: Gesprächs- und Verhandlungsführung – Modul 2

Spezialkurse

Strategien gegen Mobbing
22.02.2023 - 24.02.2023, Hotel "Ostseeland" Warnemünde-Diedrichshagen

Die Bezeichnung „Mobbing“, 1993 vom Psychologen Heinz Leymann geprägt, kommt vom englischen „to mob”: „belästigen, über jemanden herfallen”.

In jedem Bereich und immer dort, wo Menschen zusammenarbeiten, entstehen Konflikte. Ist so ein Konflikt eine Neckerei, Provokation oder Schikane, womöglich sogar Absicht mit Vorsatz? Woran erkennen wir Mobbing? Was können wir im Prozessablauf dieser Konflikte dagegen tun? Diese Fragen werden Ihnen im Seminar beantwortet und Sie lernen Techniken und Methoden im Umgang mit Mobbing kennen.

Insbesondere geht es um den Ausbau präventiver Maßnahmen, um Konflikte möglichst im „Keim“ abzubauen.

Seminarinhalte:

Mobbing verstehen

  • Sensibilisierung für Konfliktsituationen
  • Was ist Mobbing?
  • Ursachen für und Auswirkungen von Mobbing
  • Sicherheit bei der Beurteilung von Mobbing gewinnen
  • Was unterscheidet Mobbing von anderen Konflikten am Arbeitsplatz?

Handlungsmöglichkeiten der betrieblichen Interessenvertretung

  • Führungsstil und Strukturen

Vorgehen im konkreten Mobbingfall

  • Mobbing-Beratung
  • Mobbing-Analyse
  • Eingreifen in einen Mobbing-Fall
  • Schlichtungsgespräche

Rechtliche Bewertung von Mobbing

  • u.a. methodische Bearbeitung von Fallbeispielen

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Strategien gegen Mobbing

Grundlagenwissen zu ausgewählten Krankheitsbildern
14.03.2023 - 16.03.2023, Hotel "Ostseeland" Warnemünde-Diedrichshagen

Die Schwerbehindertenvertretung hat gemäß § 178 Abs. 1 SGB IX die Eingliederung schwerbehinderter Menschen in den Betrieb oder die Dienststelle zu fördern und den schwerbehinderten Menschen helfend und beratend zur Seite zu stehen. Dieser gesetzliche Auftrag erfordert Kenntnisse zu rechtlichen, sozialen und medizinischen Aspekten einer Schwerbehinderung. Im Rahmen eines dreitägigen Spezialkurses werden diese o.g. Schwerpunkte für ausgewählte Krankheitsbilder exemplarisch erläutert.

1. Tag

  • Hörschädigungen
    • Gehörlosigkeit, Schwerhörigkeit, Tinnitus
    • kommunikative, technische und organisatorische Unterstützung
  • Referent: Herr Lorenz Lange, Mitarbeiter im Rehabilitationszentrum für Hörgeschädigte, Rendsburg

2. Tag

  • Psychische Erkrankungen
    • Neurosen, Psychosen, Persönlichkeitsstörungen, Depression, Burnout
    • Umgang mit schwierigen Persönlichkeitsstilen
  • Neurologische Erkrankungen
    • Multiple Sklerose, Epilepsie u.a.
  • Referent: Dr. med. Roland Wandschneider, Facharzt für Neurologie und Psychiatrie/ Psychotherapie, Rostock

3. Tag

  • Störungen der Sehfunktion, Sehbehinderung und Blindheit
    • Grundlagenwissen zur Sehfunktion
    • Erkrankungsbilder
    • Auswirkungen auf den Alltag und das Erwerbsleben
    • psychische Auswirkungen
    • Möglichkeiten der Kompensation durch Hilfsmittel und berufliche Möglichkeiten
    • Selbsterfahrung und Simulation
  • Referenten: Herr Dipl.-med.-Pädagoge Frank Kießling und Herr Dipl.-Psych. André Kunnig, Berufsförderungswerk Halle / Saale gGmbH

Besondere Beachtung finden dabei an allen drei Tagen die krankheitsbedingten Auswirkungen im beruflichen Alltag und ausführliche Erläuterungen zu den Hilfsangeboten des Inklusionsamtes auf der Grundlage des SGB IX - Schwerbehindertenrecht.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Grundlagenwissen zu ausgewählten Krankheitsbildern

Das Arbeitsrecht - systematische Einführung für Mitglieder des betrieblichen Integrationsteams
25.04.2023 - 27.04.2023, Hotel "Sportforum" Rostock

Die Veranstaltung vermittelt einen systematischen Überblick über das gesamte Arbeitsrecht. Wir haben in Deutschland kein einheitliches Arbeitsgesetzbuch, so dass zunächst die Rechtsquellen und deren Verhältnis zueinander erläutert werden. Die Fortbildung behandelt das Arbeitsverhältnis von A wie Anbahnung bis Z wie Zeugnis. Beginnend mit der Stellenausschreibung, dem Fragerecht des Arbeitgebers im Vorstellungsgespräch und dem Abschluss des Arbeitsvertrages setzt sich das Seminar fort mit der Durchführung des Arbeitsverhältnisses, insbesondere dem Weisungsrecht des Arbeitgebers, der Entgeltfortzahlung, Urlaubsfragen, der Befristung von Arbeitsverhältnissen und dem Anspruch auf Teilzeitarbeit. Behandelt werden außerdem Störungen im Arbeitsverhältnis.

Ein großer zeitlicher Anteil wird der Beendigung von Arbeitsverhältnissen eingeräumt. Dazu gehören die korrekte Abmahnung, die einzelnen Kündigungsarten sowie der allgemeine und besondere Kündigungsschutz für schwerbehinderte Menschen, die Beteiligungsrechte von Schwerbehindertenvertretung, Integrationsamt und Betriebsrat. Zuletzt werden Fragen der Abwicklung des beendeten
Arbeitsverhältnisses behandelt.

Im Seminar besteht die Möglichkeit für die Teilnehmenden, ihre eigenen betrieblichen Probleme zu besprechen. Neben der Wissensvermittlung durch den Referenten wird auch durch die Fallbearbeitung in der Kleingruppe der Umgang mit den einschlägigen Rechtsnormen praktikabel.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Das Arbeitsrecht - systematische Einführung für Mitglieder des betrieblichen Integrationsteams

Alkohol- und Suchtprobleme am Arbeitsplatz
13.09.2023 - 15.09.2023, Hotel "Sportforum" Rostock

Die Folgen von Alkoholmissbrauch und -abhängigkeit stellen Unternehmensleitungen, Schwerbehindertenvertretungen sowie Betriebs- und Personalratsmitglieder gleichermaßen vor oft schwierige Entscheidungssituationen. Das Seminar bietet hierzu Hilfestellung und behandelt schwerpunktmäßig folgende Themen:

  • Entstehung und Verlauf der Alkoholkrankheit,
  • mögliche arbeitsrechtliche Folgen bei Alkoholproblemen am Arbeitsplatz,
  • Stellenwert des Arbeitsplatzes für alkoholkranke Menschen,
  • die Rolle der Schwerbehindertenvertretung und anderer betrieblicher Funktionsträger nach dem SGB IX,
  • Möglichkeiten des Inklusionsamtes, für schwerbehinderte Alkoholiker tätig zu werden, und Grenzen der Hilfe,
  • Chancen zur Erhaltung des Arbeitsplatzes und berufliche (Wieder-)Eingliederung.

Am zweiten Seminartag ist der Besuch der Friedrich-Petersen-Klinik, Fachklinik für Abhängigkeitserkrankungen, vorgesehen. Am letzten Seminartag erfolgt ein Besuch der Sucht- und Drogenberatungsstelle der Caritas e.V., einer ambulanten Therapieeinrichtung. Frau Uta Lüdtke, Fachärztin für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, und Christian Nimz, Dipl. Sozialarbeiter, stellen das Suchthilfesystem vor und gehen auf spezielle Problemstellungen, wie illegale Drogen und weitere Suchtformen, ein.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Alkohol- und Suchtprobleme am Arbeitsplatz

Resilienz für betriebliche Interessenvertreter
02.11.2023 - 03.11.2023, Hotel "Ostseeland" Warnemünde-Diedrichshagen

In einer Arbeitswelt, in der insbesondere die psychische Belastung zunimmt, ist es wichtig für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu wissen, wie sie gesund durch die Amtszeit kommen und die Doppelbelastung Beruf / Nebenamt gut meistern können. Hierbei spielt die Resilienz, d. h. die innere Widerstandsfähigkeit in Krisensituationen, eine wichtige Rolle.

Im Englischen wird das Wort „resilient“ im Sinne von Materialeigenschaften wie „elastisch" oder „unverwüstlich“ gebraucht. Damit wird die Fähigkeit eines Werkstoffes beschrieben, nach einer Verformung durch Druck- oder Zugwirkung wieder in seine ursprüngliche Form zurückzukehren. Ein resilientes System kann Störungen von innen und außen ausgleichen oder ertragen, ohne langfristigen Schaden zu nehmen.

Resiliente Menschen erleben nach einer krisenhaften Situation ebenso wie alle Menschen einen Leistungsabfall. Sie kommen aber schneller aus dem Leistungstief heraus und sind zudem am Ende widerstandsfähiger als vorher. Im Seminar wird vermittelt, wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eigene Stärken für eine erfolgreiche Arbeit als Vertrauensperson schwerbehinderter Menschen sowie als Personalrats- bzw. Betriebsratsmitglied erkennen und effektivnutzen bzw. einsetzen können. Die sieben Resilienzfaktoren werden ausführlich vorgestellt. Sie stellen den „Schutzmantel“ dar, um schwierige Zeiten schadlos zu überstehen.

Resilienz ist erlernbar! Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben in dem Seminar die Möglichkeit, sich anhand dieser Resilienzfaktoren praxisbezogen eigene Hilfestellungen zur Bewältigung des beruflichen Alltags zu erarbeiten.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales MV, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Resilienz für betriebliche Interessenvertreter

Aus der Praxis des Widerspruchsausschusses und der Arbeitsgerichtsbarkeit
14.11.2023 - 15.11.2023, Hotel "Ostseeland" Warnemünde-Diedrichshagen

Sowohl Arbeitgeber als auch schwerbehinderte Beschäftigte haben das Recht, gegen eine Entscheidung des Integrationsamtes Widerspruch einzulegen; über die Widersprüche entscheidet der Widerspruchsausschuss beim Integrationsamt.

Darüber hinaus haben schwerbehinderte Menschen die Möglichkeit, beim zuständigen Arbeitsgericht Klage einzureichen. Dabei sind bestimmte Voraussetzungen zu beachten.

Das zweitägige Seminar soll Einblick in die Arbeitsweise und Entscheidungsfindung des Widerspruchsausschusses und der Arbeitsgerichtsbarkeit geben.

Am zweiten Seminartag besuchen Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Sitzung beim Rostocker Arbeitsgericht.

Anschließend erläutert der verhandelnde Arbeitsrichter den Verfahrensablauf und die entscheidungsrelevanten Aspekte.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales MV, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Aus der Praxis des Widerspruchsausschusses und der Arbeitsgerichtsbarkeit

Wie bin ich in meinem Ehrenamt erfolgreich?
22.11.2023 - 24.11.2023, Hotel "Ostseeland" Warnemünde-Diedrichshagen

Zunehmende Arbeitsverdichtung und knapper werdende Personalressourcen im Berufsleben stellen eine große Herausforderung für ehrenamtlich tätige Funktionsträger dar. Doch wer sich z.B. selbst richtig organisiert und seine Zeit sinnvoll zu planen versteht, ist überzeugend besser seinen beruflichen Herausforderungen und den Anforderungen seines Ehrenamtes gewachsen.

Themenschwerpunkte des Seminars:

  • Achtsam kommunizieren lernen: Was tun, wenn über mich oder andere geredet wird?
  • Wann ist Tratsch schädlich für den Betriebsfrieden?
    (Unterschied zwischen Lästern, übler Nachrede und Mobbing)
  • Zehn Tipps für Ihre tägliche Resilienzförderung
    (u.a. das Resilienz-Programm hilft, individuelle Ressourcen wie Selbstwirksamkeit, Achtsamkeit und Optimismus auf- und auszubauen, um so gestärkt und widerstandsfähiger den Arbeitsalltag im Ehrenamt zu meistern)
  • Belastung ist nicht gleich Beanspruchung in der Arbeitswelt
  • Meetings co-moderieren: Drei typische Situationen und ihre Lösung kennenlernen
  • Dysfunktionen eines Teams und dazu passende Funktionen
  • Tipps, um professionell mit Fehlern im Job umzugehen
  • Verhandlungspsychologie

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Wie bin ich in meinem Ehrenamt erfolgreich?

Tagesveranstaltungen

Neueste Entwicklungen im Arbeitsrecht
09.03.2023, Parkhotel Neubrandenburg

Die Fortbildung wendet sich an alle, die in Personalabteilungen, in Betriebs- oder Personalräten oder als Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen mit arbeitsrechtlichen Fragestellungen befasst sind. Die Fortbildung findet einmal in Rostock und einmal in Neubrandenburg statt. Jede von ihnen findet unabhängig von den anderen statt.

In jeder dieser Veranstaltungen werden die jeweils neuesten Entwicklungen in der arbeitsrechtlichen Gesetzgebung und Rechtsprechung dargestellt und vermittelt.

Die vorgestellten Fälle sollen zu Fragerunden und einem Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter fachkundiger Moderation des Referenten anregen.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Neueste Entwicklungen im Arbeitsrecht

Inklusionsvereinbarungen – Vereinbarung konkreter Maßnahmen und Ziele zur Inklusion schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben
20.03.2023, Hotel "Sportforum" Rostock

Gemäß § 166 SGB IX sind alle privaten und öffentlichen Arbeitgeber verpflichtet, mit der Schwerbehindertenvertretung, dem Betriebs- bzw. Personalrat und in Zusammenarbeit mit der Inklusionsbeauftragten bzw. dem Inklusionsbeauftragten des Arbeitgebers, eine verbindliche Inklusionsvereinbarung abzuschließen.

Sie dient dazu, schwerbehinderte Menschen in den Betrieb bzw. in die Dienststelle einzugliedern, die Rechte schwerbehinderter Menschen zu konkretisieren, barrierefreie Arbeitsbedingungen zu vereinbaren, betriebliche Präventionsstrategien zu bestimmen; dies alles, um die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen zu verbessern. Deshalb sind umfangreiche Kenntnisse über die gesetzlichen Grundlagen für Verhandlungen und für den Abschluss von Inklusionsvereinbarungen erforderlich.

Sie erfahren in dem Seminar, welche konkreten Ziele und Maßnahmen, welche möglichen Regelungen und Inhalte eine Inklusionsvereinbarung enthalten sollte.

Das Seminar vermittelt Schritte, die zum Abschluss einer anspruchsvollen und umsetzbaren Inklusionsvereinbarung führen, von der Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Inklusionsvereinbarungen – Vereinbarung konkreter Maßnahmen und Ziele zur Inklusion schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben

Ausweis und Gleichstellung
29.03.2023, Parkhotel Neubrandenburg

Die Schwerbehindertenvertretung unterstützt Beschäftigte auch bei Anträgen an die nach § 152 Abs. 1 SGB IX zuständigen Behörden auf Feststellung einer Behinderung, ihres Grades und einer Schwerbehinderung sowie bei Anträgen auf Gleichstellung an die Agentur für Arbeit (§ 178 Abs. 1 Satz 3 SGB IX). Um hierfür ausreichend Handlungssicherheit zu erlangen, werden in der Veranstaltung Wissensinhalte vom Versorgungsamt und von der Agentur für Arbeit vermittelt.

Im ersten Teil der Veranstaltung wird die Agentur für Arbeit den Ablauf des Gleichstellungverfahrens vorstellen und darauf eingehen, welche Voraussetzungen zu einer Gleichstellung erforderlich sind, wie ein Gleichstellungsantrag gestellt wird und welche Bedeutung die Befragungen des Arbeitgebers, der Personalvertretungen und der Schwerbehindertenvertretung im Gleichstellungsverfahren einnehmen. Die Veranstaltung soll dazu dienen, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in die Lage zu versetzen, kompetente Ansprechpartner und Berater bei der jeweiligen Antragsstellung zu sein.

Im zweiten Teil der Veranstaltung wird das Versorgungsamt darüber berichten, wie nach bundesweit einheitlichen versorgungsmedizinischen Grundsätzen (Versorgungsmedizin-Verordnung [VersMedV]) der Grad der Behinderung bemessen wird, welche Bedeutung ärztliche Befunde und Gutachten haben, was unter einer Heilungsbewährung zu verstehen ist und wie der Erstantrag auf Anerkennung einer Schwerbehinderung korrekt gestellt wird. Darüber hinaus wird es darum gehen, wie bei einem veränderten Gesundheitszustand ein Änderungsantrag gestellt werden kann. Die Teilnehmenden erhalten Informationen darüber, unter welchen Voraussetzungen Merkzeichen vergeben werden und was bei einer Antragsablehnung getan werden kann.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Inklusionsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Ausweis und Gleichstellung

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) - Teamarbeit für die Prävention
13.04.2023, Parkhotel Neubrandenburg

Mit dem Gesetz zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung behinderter Menschen vom 23.04.2004 hat der Gesetzgeber das Erfordernis der betrieblichen Prävention im SGB IX weiter gestärkt. Prävention umfasst alle Anstrengungen, die dazu beitragen, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Wenn gesundheitliche Schwierigkeiten bereits aufgetreten sind, geht es darum, durch geeignete Maßnahmen diese zu beseitigen oder zumindest eine Verschlimmerung zu vermeiden. Auf ein systematisches Vorgehen beim Lösen von Einzelfällen zielt dabei die Einführung des betrieblichen Eingliederungsmanagements.

Arbeitgeber klären gem. § 167 Abs. 2 SGB IX, wie die Arbeitsunfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann. Die Interessenvertretungen, Schwerbehindertenvertretungen und Inklusionsbeauftragten sind dabei wichtige Ansprechpartner bei der Klärung und im Rahmen der Unterstützung.

Folgende Schwerpunkte werden im Seminar thematisiert:

  • Wie hängen Prävention und BEM in der Praxis zusammen?
  • Welche Anforderungen stellt der Gesetzgeber an das BEM?
  • Welche Beschäftigten sind angesprochen?
  • Wer ist an der Durchführung beteiligt?
  • Wer hat was zu tun?
  • Welche Rechte und Pflichten haben die Betroffenen?

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales MV, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) - Teamarbeit für die Prävention

Inklusion und Barrierefreiheit
17.04.2023, Seehotel Ecktannen Waren

Betriebliche Hürden bei der Einstellung und Beschäftigung schwerbehinderter Menschen sind besonders dann erfolgsversprechend zu überwinden, wenn Schwerbehindertenvertretungen Inklusionsbeauftragte sowie Betriebs- und Personalräte über ein hohes Maß an Fachwissen und praktischer Kompetenz zur Schwerbehindertenproblematik verfügen.

Hierbei ist es Aufgabe der Schwerbehindertenvertretung, die Inklusion schwerbehinderter Menschen zu fördern, deren Interessen zu vertreten und ihnen beratend und helfend zur Seite zu stehen. Sie hat die entsprechenden Normen und Verpflichtungen des Arbeitgebers zu Gunsten schwerbehinderter Menschen zu überwachen, präventive Maßnahmen zu beantragen, Anregungen und Beschwerden entgegenzunehmen und abzuhelfen.

Der Inklusionsbeauftragte bzw. der Inklusionsbeauftragte achtet vor allem darauf, dass die dem Arbeitgeber obliegenden Verpflichtungen erfüllt sind.

Die Veranstaltung widmet sich dem Schwerpunkt, Inklusion mittels zu schaffender Barrierefreiheit zu ermöglichen bzw. zu gewährleisten.

Seminarinhalte:

  • Begriffsdefinitionen: Barrierefreiheit, Inklusion, Behinderung, Schwerbehinderung und Gleichstellung
  • Aufgaben des Inklusionsbeauftragten und der SBV
  • Barrierefreiheit bei Stellenausschreibungen und Bewerbungen
  • Barrierefreiheit bei Immobilien (Gebäude, Räumlichkeiten)
  • Barrierefreiheit beim Arbeitsschutz (Flucht- und Rettungswege)
  • Gestaltung von Arbeitsplätzen von Menschen mit Behinderungen
  • Barrierefreie Kommunikation

Details und Buchungsformular für den Kurs: Inklusion und Barrierefreiheit

Die wirksame Öffentlichkeitsarbeit der Schwerbehindertenvertretung
22.05.2023, Seehotel Ecktannen Waren

Die Öffentlichkeitsarbeit der Schwerbehindertenvertretung ist eine bedeutende Gelegenheit, die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung transparent und gewinnbringend darzustellen und schwerbehinderte Kolleginnen und Kollegen im Betrieb umfassend über aktuelle betriebliche und rechtliche Entwicklungen zu informieren. Öffentlichkeitsarbeit kann darüber hinaus dazu beitragen, Vorurteile abzubauen sowie neue Adressaten und Partner im Interesse der schwerbehinderten Kolleginnen und Kollegen zu gewinnen. Doch wodurch zeichnet sich eine wirksame und nachhaltige Öffentlichkeitsarbeit der Schwerbehindertenvertretung aus?

Ausgehend von der Rolle der Schwerbehindertenvertretung und den rechtlichen Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit werden mögliche Inhalte und Ziele einer gewinnbringenden Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt und gemeinsam in der Veranstaltung diskutiert. Besonderer Schwerpunkt der Veranstaltung bildet die Versammlung schwerbehinderter Menschen im Betrieb (§ 178 Abs. 6 SGB IX) und deren praktische Umsetzung. Von den rechtlichen Rahmenbedingungen der Schwerbehindertenversammlung über deren Vorbereitung und Durchführung bis hin zur Auswertung wird dargestellt, welche Möglichkeiten die Schwerbehindertenversammlung im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit zur Verbesserung der Schwerbehindertenarbeit bietet.

Details und Buchungsformular für den Kurs: Die wirksame Öffentlichkeitsarbeit der Schwerbehindertenvertretung

Auswirkungen der DSGVO auf die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung
05.06.2023, Hotel "Sportforum" Rostock

Schwerbehindertenvertretungen (SBV), aber auch Inklusionsbeauftragte erhalten und verarbeiten im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit eine Vielzahl von Arbeitnehmerdaten. Ganz gleich, ob diese vom Arbeitgeber oder von Betroffenen geliefert werden – für alle gilt das Datenschutzrecht – die neue Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO).

Um Verstöße gegen den Arbeitnehmerdatenschutz zu vermeiden, müssen die Regelungen der jeweiligen Gesetze sowie das Datenschutzrecht bekannt sein.

In diesem Seminar vermitteln wir Ihnen in kompakter Form die Ziele und Grundsätze der EU-DSGVO und zeigen die wichtigsten Änderungen im Datenschutzrecht sowie deren Auswirkungen auf die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung der Inklusionsbeauftragten bzw. des Inklusionsbeauftragten gem. § 181 SGB IX. So erfahren Sie, was in Ihrem Betrieb noch auf den Weg zu bringen ist, wie sich insbesondere der Beschäftigtendatenschutz zukünftig gestaltet und inwieweit die Schwerbehindertenvertretung daran zu beteiligen ist.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Auswirkungen der DSGVO auf die Arbeit der Schwerbehindertenvertretung

Alterssicherung und Schwerbehinderung
21.09.2023, Hotel "Sportforum" Rostock

Die Reformierung des Rentenrechts führt zu einer Fülle von Veränderungen und Neuregelungen für die Versicherten. Für Versicherte „rentennaher” Jahrgänge tauchen deshalb viele Fragen im Rahmen ihrer Altersvorsorge auf.

Weitere wichtige Aspekte sind die Umsetzung des Grundsatzes „Rehabilitation vor Rente“ und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die versicherte Person.

Weitere Schwerpunkte werden thematisiert:

  • Änderung im Rentenrecht seit 01.01.2018
  • Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit (früher EU- und BU-Rente)
  • Altersrente für schwerbehinderte Menschen (Anspruchsvoraussetzungen, Anspruchsberechtigte u.a.)
  • Grundlagen der Rentenberechnung
  • Erläuterung der jährlichen Renteninformation
  • Rehabilitationsmöglichkeiten durch den Rentenversicherungsträger

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Alterssicherung und Schwerbehinderung

Inklusionsvereinbarungen – Vereinbarung konkreter Maßnahmen und Ziele zur Inklusion schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben
04.10.2023, Seehotel Ecktannen Waren

Gemäß § 166 SGB IX sind alle privaten und öffentlichen Arbeitgeber verpflichtet, mit der Schwerbehindertenvertretung, dem Betriebs- bzw. Personalrat und in Zusammenarbeit mit der Inklusionsbeauftragten bzw. dem Inklusionsbeauftragten des Arbeitgebers, eine verbindliche Inklusionsvereinbarung abzuschließen.

Sie dient dazu, schwerbehinderte Menschen in den Betrieb bzw. in die Dienststelle einzugliedern, die Rechte schwerbehinderter Menschen zu konkretisieren, barrierefreie Arbeitsbedingungen zu vereinbaren, betriebliche Präventionsstrategien zu bestimmen; dies alles, um die Beschäftigungssituation schwerbehinderter Menschen zu verbessern. Deshalb sind umfangreiche Kenntnisse über die gesetzlichen Grundlagen für Verhandlungen und für den Abschluss von Inklusionsvereinbarungen erforderlich.

Sie erfahren in dem Seminar, welche konkreten Ziele und Maßnahmen, welche möglichen Regelungen und Inhalte eine Inklusionsvereinbarung enthalten sollte.

Das Seminar vermittelt Schritte, die zum Abschluss einer anspruchsvollen und umsetzbaren Inklusionsvereinbarung führen, von der Idee bis zur erfolgreichen Umsetzung.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Inklusionsvereinbarungen – Vereinbarung konkreter Maßnahmen und Ziele zur Inklusion schwerbehinderter Menschen in das Arbeitsleben

Tätigkeit des /der Inklusionsbeauftragten nach § 181 SGB IX – Juristische und fachliche Grundlagen
16.10.2023, Parkhotel Neubrandenburg

Arbeitgeber bestellen gemäß § 181 SGB IX Beauftragte, die sie in den Angelegenheiten schwerbehinderter und gleichgestellter Menschen verantwortlich, d. h. rechtsverbindlich, vertreten sollen.

Inklusionsbeauftragte sind von Seiten des Arbeitgebers dazu berechtigt, rechtsverbindliche Erklärungen abzugeben. Der Inklusionsbeauftragte hat darauf zu achten, dass dem Arbeitgeber obliegende Verpflichtungen erfüllt werden. Inklusionsbeauftragte sollen nach Möglichkeit selbst schwerbehinderte Menschen sein. Um Interessenkonflikte auszuschließen, darf der Inklusionsbeauftragte nicht gleichzeitig eine Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen oder Betriebsratsmitglied sein.

Ausgehend von den neuen Regelungen des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) und des SGB IX werden im Seminar die Auswirkungen der gesetzlichen Veränderungen auf die praktische Arbeit der Inklusionsbeauftragten dargestellt. Es wird vermittelt, welche besondere Stellung Inklusionsbeauftragte gemäß § 181 SGB IX einnehmen, wie die Zusammenarbeit mit den Interessenvertretungen (Schwerbehindertenvertretung / Betriebs- bzw. Personalrat) gestaltet werden kann / muss und wo Inklusionsbeauftragte Unterstützung für ihre Tätigkeit erhalten können (Arbeitsagentur / Inklusionsamt). Hierbei soll auch der Rollenkonflikt nicht außer Acht gelassen werden, der zwischen den Erwartungen des Arbeitgebers einerseits und den Erwartungen der schwerbehinderten Menschen und deren Vertrauenspersonen andererseits besteht.

Ziel der Schulung ist es, Inklusionsbeauftragten Rechtssicherheit zum Schutz und zur Förderung schwerbehinderter und gleichgestellter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu vermitteln. Das Seminar soll dazu beitragen, Inklusionsbeauftragte in die Lage zu versetzen, kompetente Ansprechpartner für die Schwerbehindertenvertretung zu sein und die betriebliche Umsetzung der Anforderungen aus dem Sozialgesetzbuch IX effektiv und praktikabel zu handhaben.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Tätigkeit des /der Inklusionsbeauftragten nach § 181 SGB IX – Juristische und fachliche Grundlagen

Neueste Entwicklungen im Arbeitsrecht
09.11.2023, Hotel "Sportforum" Rostock

Die Fortbildung wendet sich an alle, die in Personalabteilungen, in Betriebs- oder Personalräten oder als Vertrauensperson der schwerbehinderten Menschen mit arbeitsrechtlichen Fragestellungen befasst sind. Die Fortbildung findet einmal in Rostock und einmal in Neubrandenburg statt. Jede von ihnen findet unabhängig von den anderen statt.

In jeder dieser Veranstaltungen werden die jeweils neuesten Entwicklungen in der arbeitsrechtlichen Gesetzgebung und Rechtsprechung dargestellt und vermittelt.

Die vorgestellten Fälle sollen zu Fragerunden und einem Erfahrungsaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer unter fachkundiger Moderation des Referenten anregen.

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Neueste Entwicklungen im Arbeitsrecht

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) - Teamarbeit für die Prävention
27.11.2023, Hotel "Sportforum" Rostock

Mit dem Gesetz zur Förderung der Ausbildung und Beschäftigung behinderter Menschen vom 23.04.2004 hat der Gesetzgeber das Erfordernis der betrieblichen Prävention im SGB IX weiter gestärkt. Prävention umfasst alle Anstrengungen, die dazu beitragen, Arbeitsunfälle, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu vermeiden. Wenn gesundheitliche Schwierigkeiten bereits aufgetreten sind, geht es darum, durch geeignete Maßnahmen diese zu beseitigen oder zumindest eine Verschlimmerung zu vermeiden. Auf ein systematisches Vorgehen beim Lösen von Einzelfällen zielt dabei die Einführung des betrieblichen Eingliederungsmanagements.

Arbeitgeber klären gem. § 167 Abs. 2 SGB IX, wie die Arbeitsunfähigkeit von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern möglichst überwunden werden und mit welchen Leistungen oder Hilfen erneuter Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und der Arbeitsplatz erhalten werden kann. Die Interessenvertretungen, Schwerbehindertenvertretungen und Inklusionsbeauftragten sind dabei wichtige Ansprechpartner bei der Klärung und im Rahmen der Unterstützung.

Folgende Schwerpunkte werden im Seminar thematisiert:

  • Wie hängen Prävention und BEM in der Praxis zusammen?
  • Welche Anforderungen stellt der Gesetzgeber an das BEM?
  • Welche Beschäftigten sind angesprochen?
  • Wer ist an der Durchführung beteiligt?
  • Wer hat was zu tun?
  • Welche Rechte und Pflichten haben die Betroffenen?

Veranstalter: Landesamt für Gesundheit und Soziales MV, Integrationsamt

Details und Buchungsformular für den Kurs: Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) - Teamarbeit für die Prävention

Unsere Tagungsorte

Hotel "Ostseeland" Warnemünde-Diedrichshagen

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Übernachtungsgäste, die zur An- und Abreise öffentliche Verkehrsmittel benutzen, werden vom Hotel kostenlos vom Bahnhof Warnemünde abgeholt bzw. dorthin gefahren. Falls Sie diese Serviceleistung in Anspruch nehmen wollen, setzen Sie sich bitte zwei Tage vor Seminarbeginn mit dem Hotel in Verbindung.

Anreise mit dem PKW

Sie nehmen Kurs auf die Hansestadt Rostock, fahren von der A20, Abfahrt Rostock West in Richtung Warnemünde.

Entlang der Stadtautobahn erreichen Sie Warnemünde. An der Ampelkreuzung am Ortseingang biegen Sie nach links ab in Richtung Bad Doberan. Auf der Doberaner Landstraße fahren Sie nach Diedrichshagen.

In Diedrichshagen biegen Sie nach rechts ab in den Stolteraer Weg. Nach etwa 1,8 km erreichen Sie das Hotel "Ostseeland".

Kontakt

Hotel "Ostseeland"
Stolteraer Weg 47
18119 Diedrichshagen
Telefon: (0381) 54 832-0
Telefax: (0381) 54 832-20

Hotel "Sportforum" Rostock

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Unsere Tagesveranstaltungen finden im Hotel "Sportforum" in Rostock statt. Das Hotelgebäude ist barrierefrei und verfügt über einen Aufzug. Der genaue Seminarraum wird im Eingangsbereich des Hotels ausgeschildert. Für Anreisende mit dem PKW steht in der Umgebung nur eine geringe Anzahl kostenfreier Parkplätze zur Verfügung.

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Buslinie 25 oder 28: Haltestelle "Ostseestadion" aussteigen oder Straßenbahnlinie 6: Haltestelle "Zoo" aussteigen, über Rennbahnallee und Trotzenburger Weg rechts in die Kopernikusstraße zum Hotel gehen

Anreise mit dem PKW

Sie nehmen Kurs auf die Hansestadt Rostock und fahren von der A 20, Abfahrt Rostock West, in Richtung Rostock Zentrum.

Entlang der B 103 nehmen Sie die Ausfahrt Richtung Zoo, fahren an der 1. Ampel geradeaus und biegen an der 2. Ampel links ab in den Trotzenburger Weg. An der nächsten Ampel biegen Sie rechts ab in die Kopernikusstraße. Die nächste Straße rechts (hinter der Schwimmhalle) führt Sie direkt zum Hotel.

Kontakt

Hotel "Sportforum"
Kopernikusstr. 17A
18057 Rostock
Telefon: (0381) 12 88 48-0
Telefax: (0381) 12 88 48-122

Parkhotel Neubrandenburg

Unsere Tagesveranstaltungen in Neubrandenburg finden im Parkhotel statt. Die Seminarräume sind teilweise barrierefrei, bitte geben Sie aus diesem Grund unbedingt bei der Anmeldung an, ob eine Gehbeeinträchtigung vorliegt.

Im Tagungshotel gibt es keine Möglichkeit der Mittagsverpflegung. Im näheren Umfeld finden Sie aber verschiedene Restaurants.

Kontakt

Parkhotel Neubrandenburg
Windbergsweg 4
17033 Neubrandenburg
Telefon: (0395) 55 90-0
Telefax: (0395) 55 90-200

Seehotel "Ecktannen" Waren/Müritz

Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln

Übernachtungsgäste, die zur An-und Abreise öffentliche Verkehrsmittel benutzen, fahren ab Bahnhof Waren, Haltestelle „Teterower Straße“ mit der Linie 3 direkt bis zum Hotel, Haltestelle Hotel „Ecktannen“. Die Buslinie 3 fährt stündlich. Zu den Fahrzeiten können Sie sich beim Personenverkehrsunternehmen Waren, Telefon (03991) 6450 informieren.

Anreise mit dem PKW

Von der B192 kommend nehmen Sie Kurs auf Waren/Müritz, nach der Ortseinfahrt fahren Sie weiter auf der Stavenhagener Chaussee / B 192, biegen nach 2 km links ab in die Mecklenburger Straße, nach ca. 400 m biegen Sie rechts ab in die Papenbergstraße. Sie fahren weiter geradeaus entlang der Straße Am Seeufer bis zur Ortsausfahrt Waren / Müritz. Im weiteren Verlauf erfolgt der Übergang in die Speckerstraße. Sie biegen nun rechts ab in die Fontanestraße und haben das Seehotel „Ecktannen“ nach ca. 1,5 km erreicht.

Kontakt

Seehotel "Ecktannen"
Fontanestraße 51
17192 Waren/Müritz
Telefon: (03991) 6290
Telefax: (03991) 629100

Informationsmaterial / Formulare

Broschüren

Fortbildungsprogramm 2023 des Integrationsamtes

für Schwerbehindertenvertretungen, Betriebs-/ Personalratsmitglieder und Inklusionsbeauftragte der Arbeitgeber

Herausgeber: Landesamt für Gesundheit und Soziales

44 Seiten, kostenfreie Broschüre

Stand: Oktober 2022