Informationen für Prostituierte

Aktuelles

Beratungs- und Anmeldetermine können ab Herbst vergeben werden. Der Beginn der Terminvergabe wird schnellstmöglich hier veröffentlicht.

Die Strukturen für die gesundheitliche und persönliche Beratung sowie für die Anmeldung im LAGuS werden gegenwärtig aufgebaut.

Grundsätzlich gilt, dass sich alle in der Prostitution tätigen Personen bis zum 31. Dezember 2017 anmelden müssen.

Wenn Sie Fragen zur Umsetzung des Prostituiertenschutzgesetzes haben, können Sie sich bereits jetzt vertrauensvoll an die zuständigen Kolleginnen des LAGuS wenden.

Kontakt

Telefonische Sprechzeiten

dienstags, 13 bis 17 Uhr

Landesamt für Gesundheit und Soziales
Telefon: 0381 33159-131

Allgemeine Informationen

Gesundheitliche Beratung

Die gesundheitliche Beratung beinhaltet Informationen zu Krankheitsverhütung, Empfängnisregelung, Schwangerschaft und Risiken bei Alkohol- und Drogengebrauch. Eine ärztliche Untersuchung findet nicht statt.

Über die Beratung erhalten Sie eine Bescheinigung. Diese ist bei der Anmeldung Ihrer Tätigkeit vorzulegen.

Von Personen ab 21 Jahren ist die gesundheitliche Beratung einmal im Jahr wahrzunehmen. Prostituierte unter 21 Jahren nehmen die gesundheitliche Beratung halbjährlich wahr.

Die gesundheitliche Beratung unterliegt der Schweigepflicht.

Anmeldung und persönliche Beratung

Personen, die der Prostitution vorwiegend in Mecklenburg-Vorpommern nachgehen, sind verpflichtet, ihre Tätigkeit persönlich im LAGuS anzumelden. Die Anmeldung umfasst ein ausführliches Informations- und Beratungsgespräch. Bei persönlichen Notlagen werden Hilfen angeboten.

Die Anmeldebescheinigung gilt für Personen ab 21 Jahren für zwei Jahre und für Personen unter 21 Jahren für ein Jahr. Sie muss regelmäßig erneuert werden.

Aliasbescheinigung

Es besteht auch die Möglichkeit, sich eine sogenannte Aliasbescheinigung ausstellen zu lassen. Die Aliasbescheinigung enthält die gleichen Angaben wie die „normale“ Anmeldebescheinigung. An Stelle des Namens enthält sie jedoch einen frei wählbaren „Künstlernamen“. Dies gilt ebenso für den Nachweis der gesundheitlichen Beratung.