Badefreuden genießen – Risiken berücksichtigen

02.07.2021  | LAGuS  | LAGuS

In den vergangenen Tagen ist pünktlich zum Beginn der Sommerferien die Wassertemperatur in Ostsee und Binnenseen gestiegen. Tausende Menschen genießen das Schwimmen und Planschen in Mecklenburg-Vorpommern.

Die bisher in den Laboren des Landesamtes für Gesundheit und Soziales (LAGuS) vorgenommenen Untersuchungen des Badewassers weisen auf eine sehr gute Wasserqualität hin. An den etwa 500 ausgewiesenen Badestellen ist das Baden uneingeschränkt möglich.

Bei Wassertemperaturen ab etwa 20 Grad Celsius muss in der Ostsee mit einem vermehrten Vorkommen an Vibrionen gerechnet werden. In seltenen Fällen verursachen Vibrionen schwere Infektionen.

Es sind jedoch nur sehr wenige Badegäste durch Vibrionen gefährdet. In der Badesaison 2020 sind dem LAGuS insgesamt acht Infektionen in MV gemeldet worden. Sterbefälle gab es im Vorjahr nicht.

Die Erkrankungsgefahr besteht im Wesentlichen für Personen mit bestimmten Grundrisiken. Dazu gehören Personen mit chronischen Grundleiden bzw. mit bestehender Immunschwäche sowie Personen höheren Alters. Wenn Badegäste zu diesen Risikogruppen gehören und Hautverletzungen haben, sollte ein Kontakt mit Meer- oder Brackwasser unterbleiben.

Während der Badesaison informiert das LAGuS in einem Wochenbericht über gegebenenfalls auftretende Vibrionen-Infektionen, der als Lagebericht unter folgendem Link im Internet zu finden ist:

Aktuelle Badesaison

Mit FAQ und Merkblättern informiert das LAGuS dort auch allgemein über das Thema Vibrionen und über weitere gesundheitliche Risiken beim Baden.