Informationen zum Hantavirus

Brandmaus, Bild: Alexas_Fotos via Pixabay / Pixabay Content License Details anzeigen
Brandmaus, Bild: Alexas_Fotos via Pixabay / Pixabay Content License
Brandmaus, Bild: Alexas_Fotos via Pixabay / Pixabay Content License
Brandmaus, Bild: Alexas_Fotos via Pixabay / Pixabay Content License
07.05.2026  | LAGuS  | LAGuS

Hantaviren sind weltweit verbreitet. Mecklenburg-Vorpommern gehört mit jährlich etwa 10 Fällen beim Menschen nicht zu den Gebieten mit einem erhöhten Infektionsrisiko.

Wie steckt man sich an?

Die natürlichen Wirte der Hantaviren sind verschiedene Nagetiere (zum Beispiel Mäuse und Ratten) und Spitzmäuse. Der Mensch infiziert sich über den Kontakt mit Ausscheidungen von infizierten Nagern, wenn kontaminierter Staub aufgewirbelt und die Erreger eingeatmet werden. Die Viren sind in der Umwelt relativ stabil. Daher ist zur Ansteckung kein direkter Kontakt mit den Nagern notwendig. Eine Infektion durch Bisse von infizierten Nagern ist ebenfalls möglich.

Wie kann man das Infektionsrisiko verringern?

Sie können das Risiko einer Hantavirus-Infektion verringern, indem Sie den Kontakt zu Nagern und deren Ausscheidungen vermeiden. Dazu gehört vor allem die Verhinderung des Eindringens von Nagern in den Wohnbereich und seine nähere Umgebung. Insbesondere bei Aufenthalt in und - vor allem - der Reinigung von Scheunen, Schuppen, Ställen oder Häusern, in denen Nager vorkommen oder vorkamen, sind Vorsichtsmaßnahmen wie ausreichendes Lüften sowie das Tragen von Atemschutzmaske und Gummihandschuhen empfohlen.

Weitere Informationen finden sie auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes: https://www.rki.de/DE/Aktuelles/Publikationen/RKI-Ratgeber/Ratgeber/Ratgeber_Hantaviren.html

Während hierzulande überwiegend mildere Verläufe mit Nierenbeteiligung auftreten, kann z. B. das in Südamerika relevante Andes-Virus ein schweres pulmonales Krankheitsbild verursachen. Im Unterschied zu den meisten anderen Hantaviren ist bei südamerikanischen Hantaviren in seltenen Fällen auch eine Mensch-zu-Mensch-Übertragung bei engem Kontakt beschrieben. Dies ist nicht mit den in Deutschland typischerweise vorkommenden Hantaviren vergleichbar.